Autos faszinieren mich schon seit meiner Kindheit. Gleichzeitig mit Mama und Papa sprach ich das Wort „Auto“ zum
ersten Mal aus. Obwohl wir uns selber kein Auto leisten konnten, kannte ich bereits im Kindergartenalter alle gängigen Automarken und meine Sammlung an Spielzeugautos wuchs ständig an. So war es nicht verwunderlich, dass ich Automechaniker lernen wollte. Autorennen zu fahren war mein wirkliches Ziel, doch meine Eltern waren dagegen. Sie verboten mir deswegen sogar die Ausbildung zum Automechaniker!
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Mit 18 Jahren meldete ich mich beim Fahrlehrer an. Ich musste die Fahrschule natürlich selber bezahlen. Mit dem spärlichen Lehrlingslohn konnte ich mir pro Monat nur zwei Fahrstunden leisten, so dass ich zur Prüfung erst im November antreten konnte. Ich bestand auf Anhieb und kaufte mir auch gleich mein erstes Auto: Einen Fiat 1100, für 400 Franken.
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| Mein erstes Auto |
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In der Folge wurde ich ein richtiger kleiner Dealer. Ich kaufte günstige Autos, fuhr sie eine Weile und verkaufte sie teurer, als ich sie erstanden hatte. Natürlich waren es alte Autos und ich verpasste ihnen meist ein sportliches Outfit. Hier nur ein paar wenige Beispiele.
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| MG 1300 |
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Simca 1500 |
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Fiat 850 Sport |
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1979 leistete ich mir zum ersten Mal ein teureres Fahrzeug: Einen Fiat X1/9 Bertone. Er war damals zwei Jahre alt und hatte erst 15000km auf dem Tacho. Ich war stolz. So stolz, dass ich das Auto über all die Jahre hinweg liebevoll pflegte. Heute ist es im Oldtimeralter und immer noch in meinem Besitz. Gleichgesinnte Liebhaber haben sich auch in der Schweiz in einem Club zusammengefunden. Ein Blick auf dessen Website lohnt sich. Ausser der Geschichte dieses Fahrzeugtyps und technischen Informationen, gibt es auch viele Bilder der verschiedenen Events, die der Club jedes Jahr organisiert.
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| Fiat X1/9 Bertone 1977 |
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Fiat X1/9 Bertone 1977 |
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Fiat X1/9 Bertone 1977 |
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In den 80er-Jahren begann ich dann endlich Rennen zu fahren. Nur im kleinen Stil, versteht sich. Hobbymässig, keine Meisterschaften. Just for fun. Zuerst mit meinem X1/9, dann mit einem Toyota Corolla, dem letzten heckgetriebenen Kleinwagen. Es machte grossen Spass, kostete aber auch ziemlich viel Geld!
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| In voller Fahrt |
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Am Limit |
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Spitzkehre |
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Es folgten zwei Mitsubishis Galant und danach ein Ford Probe Turbo. Aber mit dem Bezug unseres Hauses in Walzenhausen ergab sich ein Problem. Unsere Zufahrtsrasse hat ein Gefälle 17%. Da musste ein Allrad her, aber welcher? Blöde Frage! Ein Subaru Impreza WRX Turbo natürlich! Ein ebenso geniales Auto wie der Fiat X1/9, nur auf eine ganz andere Art und Weise. Er ist Limousine und Sportwagen zugleich. Mit seinen 225 PS (ungetunt) lässt er manch teureren Artgenossen müde aussehen. Der Boxermotor verleiht ihm einen tiefen Schwerpunkt, so dass er, zusammen mit dem straffen Fahrwerk, zügig alle Kurvenradien meistert. Sogar auf nasser Fahrbahn. Und im Schnee macht das Fahren erst recht Spass. Fahrvergnügen pur!
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| Impreza Turbo WRX 1997 |
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Impreza Turbo WRX 1997 |
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Impreza Turbo WRX 1997 |
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| Impreza Turbo WRX 2002 |
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Impreza Turbo WRX 2002 |
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Impreza Turbo WRX 2002 |
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Nach langen 21 Jahren ohne Rennen heulten am 18. und 19. August 2007 in Walzenhausen endlich wieder einmal die Motoren auf. Der Bergsprint fand zwar ohne Zeitmessung statt und in den Rechtskurven hatte mein betagter Liebling arge Probleme mit dem Öldruck, aber Spass machte es trotzdem!!!
Weitere Infos unter www.bergsprint.ch
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| Dreifachkurve rechts |
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Dreifachkurve links |
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Dankbare Zuschauer |
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